Für eine Stadt wie Buenos Aires braucht man sicherlich mindestens eine Woche, um sie zu besuchen, mit Tangokurs noch mehr. Wir sind eigentlich nur hier, weil es eine Lufthansa Direktverbindung von Frankfurt nach Buenos Aires gibt. Zwei Tage reichen gerade für einen groben Überblick. Die Stadt wurde über die Jahrhunderte von Einwanderern vor allem aus Europa geprägt und das sieht man der Stadt an. Mich erinnert sie immer wieder an Paris, das liegt an den breiten Avenidas und der Architektur zum Beispiel rund um die Avenida Mayo. Dort lag auch unser Hotel.


Eigentlich ein Hostel, aber wir haben uns hier wohl gefühlt und waren mitten im Zentrum, konnten viele Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichen.

Die breiteste Straße der Welt, die Avenida des 9. Juli, wir haben 18 Fahrspuren gezählt, die konnte ich mit Bordmitteln nicht komplett fotografieren, hier also nur ein Ausschnitt.

Am Ende der Avenida steht dieses Hochhaus, das mit einem Graffiti der allgegenwärtigen Isabel Perón versehen ist. Übrigens blühen überall in der Stadt diese herrlichen Jakaranda Bäume.

Eine weitere Hauptachse ist die Avenida de Mayo (gemeint ist der Monat Mai, nicht die Mayonaise), sie verbindet den Präsidentenpalast mit dem Kongresspalast.

Der Präsidentenpalast wird wegen seiner Farbe auch „Casa Rosada“genannt. Dort befindet sich der Balkon, von dem aus Isabel Perón ihre berühmte Rede hielt.

Der Kongresspalast ist gerade verhüllt, leider nicht von Christo.

Ein Farbtupfer ist der Stadtteil La Boca, das ehemalige Hafenviertel, hier wohnten Einwanderer aus aller Herren Länder auf engstem Raum zusammen. Heute ist es ein Künstlerviertel, daher die bunten Farben. Natürlich kommen auch alle Touristen hierher und lassen sich mit einer Maradona Figur fotografieren.


Mit diesen bunten Bildern verabschiede ich mich von euch und bedanke mich fürs „Mitreisen“. Über eure Kommentare habe ich mich wie immer sehr gefreut, danke dafür.
Adios Argentina!




































































































Am ersten Aussichtspunkt könne wir ausgiebig See-Elefanten beobachten (weiß jemand, ob man das mit drei „e“ schreibt?). Das heißt, wir können ihnen beim Schlafen zusehen. Aber der Höhepunkt sind die Pinguine, da kann ich mich nur schwer trennen. Es sind Mangellan-Pinguine, die ohne Schnee und Eis auskommen können. Sie stehen am Strand oder erklimmen die Klippen und verkriechen sich in Erdhöhlen. Manchmal strecken sie den Kopf in die Höhe und geben quietschende Laute von sich.










