Archiv der Kategorie: Reise ans Ende der Welt

Stippvisite in Buenos Aires

Für eine Stadt wie Buenos Aires braucht man sicherlich mindestens eine Woche, um sie zu besuchen, mit Tangokurs noch mehr. Wir sind eigentlich nur hier, weil es eine Lufthansa Direktverbindung von Frankfurt nach Buenos Aires gibt. Zwei Tage reichen gerade für einen groben Überblick. Die Stadt wurde über die Jahrhunderte von Einwanderern vor allem aus Europa geprägt und das sieht man der Stadt an. Mich erinnert sie immer wieder an Paris, das liegt an den breiten Avenidas und der Architektur zum Beispiel rund um die Avenida Mayo. Dort lag auch unser Hotel.

Eigentlich ein Hostel, aber wir haben uns hier wohl gefühlt und waren mitten im Zentrum, konnten viele Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichen.

Die breiteste Straße der Welt, die Avenida des 9. Juli, wir haben 18 Fahrspuren gezählt, die konnte ich mit Bordmitteln nicht komplett fotografieren, hier also nur ein Ausschnitt.

Am Ende der Avenida steht dieses Hochhaus, das mit einem Graffiti der allgegenwärtigen Isabel Perón versehen ist. Übrigens blühen überall in der Stadt diese herrlichen Jakaranda Bäume.

Eine weitere Hauptachse ist die Avenida de Mayo (gemeint ist der Monat Mai, nicht die Mayonaise), sie verbindet den Präsidentenpalast mit dem Kongresspalast.

Der Präsidentenpalast wird wegen seiner Farbe auch „Casa Rosada“genannt. Dort befindet sich der Balkon, von dem aus Isabel Perón ihre berühmte Rede hielt.

Der Kongresspalast ist gerade verhüllt, leider nicht von Christo.

Ein Farbtupfer ist der Stadtteil La Boca, das ehemalige Hafenviertel, hier wohnten Einwanderer aus aller Herren Länder auf engstem Raum zusammen. Heute ist es ein Künstlerviertel, daher die bunten Farben. Natürlich kommen auch alle Touristen hierher und lassen sich mit einer Maradona Figur fotografieren.

Mit diesen bunten Bildern verabschiede ich mich von euch und bedanke mich fürs „Mitreisen“.  Über eure Kommentare habe ich mich wie immer sehr gefreut, danke dafür.

Adios Argentina!

 

 

Am Strand mit See-Elefanten

Wir hatten die Estancia ausgewählt, weil sie in der Nähe der größten Pinguin-Kolonie liegt, nach eigenen Angaben die größte der zugänglichen Pinguin-Kolonien der Welt. Die Zahlen schwanken zwischen 500.000 und 1 Mio. Tiere. Das hat mir gefallen, als letzten Programmpunkt vor Buenos Aires noch einmal Pinguine! Als wir auf der Estancia ankommen, erzählt uns der Besitzer voller Stolz von der Kolonie von See-Elefanten auf seinem Gelände. Das Gebiet ist eigentlich unzugänglich, aber er hat einen Zugang anlegen lassen, damit er mit einem Allrad-Fahrzeug Ausflüge für seine Gäste anbieten kann. Wir überlegen nicht lange, verschieben die Pinguine auf den nächsten Tag und fahren mit Guido zu den Robben. See-Elefanten sind die größten Robben und hier handelt es sich um die Südlichen See-Elefanten, die noch einmal größer sind als die Nördlichen.

Es ist gut, dass wir einen kundigen Führer dabei haben, denn diese gewaltigen Tiere sind nicht zu unterschätzen und man muß wissen, wie man sich ihnen nähern kann. Ganz wichtig: man sollte niemals zwischen Tier und Meer geraten und ihnen damit den Fluchtweg abschneiden, das mögen sie gar nicht. Natürlich kennt Guido die besten Beobachtungsplätze und wir wandern mit ihm drei Stunden durch diese wilde Küstenlandschaft, immer wieder tauchen See-Elefanten auf. Eigentlich liegen sie die meiste Zeit faul herum und schauen uns mit ihren großen Augen verwundert an, sie schauen uns auch hinterher, wenn wir an ihnen vorbeilaufen.

Es kommt Bewegung in die Gruppe, wenn es den Männchen mal wieder einfällt, ihren Artgenossen zu zeigen, wer der Stärkere ist. Dann kämpfen sie, wobei sie sich auch Verletzungen zufügen.

So plötzlich, wie sie angefangen haben, hören sie auch wieder auf und dösen weiter.

Wirklich ein tolles Erlebnis, so auf Tuchfühlung zu gehen mit diesen massigen Tieren. Aber natürlich wollte ich auch noch einmal zu den Pinguinen, da haben wir am nächsten Tag kurzerhand das Frühstück ausfallen lassen, um früh bei der Kolonie zu sein, am Nachmittag ging der Flieger nach Buenos Aires. Wir waren fast die ersten Besucher, ein Paar aus den USA war noch etwas früher aufgebrochen. Und da kommt uns vorwitzig jemand entgegen getrappelt.

Wir bleiben bis 10 Uhr, dann wird es voll, denn natürlich wird diese Attraktion von Reiseveranstaltern gebucht und Busse bringen die Besucher hierher. Auf dem Rückweg zum Auto haben wir noch einmal Glück, eine brütende Mutter zu sehen und dann noch zwei frisch geschlüpfte Pinguinchen.

Wir haben übrigens noch ein spätes Frühstück in unserer Estancia bekommen, sehr lecker zubereitet von der hervorragenden Köchin. Und beim Autovermieter ging alles glatt, die waren scheinbar froh, dass wir das Auto zurückgebracht haben und keine weiteren Forderungen gestellt haben.

 

 

Viel Platz für Himmel

Von Ushuaia nach Trelew sind es 1.734 Kilometer, bis dorthin muss unser Auto noch halten. Wir haben die Strecke in vier Etappen eingeteilt, von denen zwei reine Fahrtage sind. Aber  wir haben noch einen kleinen, wenig besuchten Nationalpark auf unserer Route und eine Estancia mit Überraschung. Aber der Reihe nach. In Ushuaia gestartet, geht es zunächst durch eine dramatische Bergwelt, vorbei an Seen, Hochmooren und niedrig wachsenden Wald. Es ist alles saftig grün, es regnet ja genug. Der Rest von Feuerland ist Steppenlandschaft, wellig und nur noch blassgrün, karger Bewuchs, das macht der Regenschatten. Trotzdem gibt es Tiere, die angepasst sind und hier überleben, zum Beispiel diese kamelähnlichen Guanacos, die es hier in großer Anzahl gibt.

Wir verlassen Feuerland, nachdem wir noch einmal ein Stück von Chile durchquert haben, über die Magallenstraße, dauert nur eine halbe Stunde mit der Fähre. Und dann wieder Pampa. Wir wissen jetzt wirklich, was „mitten in der Pampa“ bedeutet. Stellt euch vor, ihr dreht euch einmal um euch selbst, und ihr seht immer das Gleiche: Ebene bis zum Horizont, kein Hindernis, rein gar nichts, nur diese mit dem Lineal gezogene Straße. Klingt vielleicht langweilig, aber der Star ist hier der Himmel. Wir konnten schon Stunden vorher die Schlechtwetterfronten beobachten, wie sie aufzogen, sich über uns abregneten und dann über dem Meer verschwanden. So eine Fahrt hat etwas Meditatives.

Und dann Monte Leon, dieser Nationalpark liegt abseits der Touristenrouten und sie nehmen noch nicht einmal Eintritt. Dabei hat er viel zu bieten: Pinguine, Seelöwen, eine große Kolonie von Kormoranen, Guanacos und Nandus. Seht selbst.

Die Pinguine haben es auch nicht leicht, sie nisten oberhalb des Meeres in kleinen Erdhöhlen und müssen immer den weiten Weg bis zum Strand hinunter und natürlich auch wieder hinauf watscheln, das sieht drollig aus, ist aber bestimmt anstrengend. Sie bleiben oft stehen und gucken sich auch mal die Menschen an, die hier herumlaufen. Natürlich bleibt man auf den eingezäunten Wegen, aber die Pinguine sind auch neugierig.

Ein Pinguinweibchen brütet in der Regel zwei Eier aus und momentan schlüpften die Kücken. Keine Sorge, wir haben die drei hier nicht gestört, das Nest lag unmittelbar am Weg und die Mutter schien durch unsere Anwesenheit nicht beunruhigt.

Auch landschaftlich war der Park ein Highlight, da biegt man von der Straße ab, immer noch Pampa, und nach 30 Kilometern wird es auf einmal  hügelig und am Meer eine dramatische Steilküste. Das wechselnde Licht durch Regen und Sonne tat ein Übriges.

 

Der Wendepunkt

Es hat dann doch noch aufgehört zu regnen und wir konnten den Nachmittag im Nationalpark verbringen und am Tag darauf den schönen Weg an der Küste entlang laufen. Der Park liegt nur etwa 15 Kilometer ausserhalb von Ushuaia und ist zum Wandern gut erschlossen. Es gibt Seen und vor allem die Küste am Beagle Kanal. Neben der Magellanstraße existiert noch ein zweiter Seeweg durch die Inselwelt von Feuerland, der Beagle Kanal. Eine natürliche Seestraße, verbindet Punta Arenas mit Ushuaia, diese Fahrt dauert drei bis vier Tage und führt durch unberührte Bergwelt.

Und es gibt ein weiteres Highlight im Park: die Panamericana, die in Alaska beginnt, endet hier im Park, für viele ist sie die Traumstraße der Welt. Es gibt nur eine Unterbrechung in Panama, ansonsten ist sie durchgehend befahrbar. An ihrem Ende steht eine Tafel und natürlich lässt sich dort jeder Depp fotografieren, die meisten davon haben die Straße natürlich nicht komplett zurückgelegt.

Das nächste Foto gibt die Farben nicht ganz naturgetreu wieder, aber ich versichere euch, die Felsen schimmern hellblau. Als Beweis bringe ich einen kleinen Stein mit, den könnt ihr euch nach meiner Rückkehr anschauen.

Der Wald ist naturbelassen, wie es sich für einen Nationalpark gehört, das ist manchmal eine Kletterpartie und außerdem ist der Weg stellenweise sehr matschig nach dem vielen Regen, aber wir haben ihn unfallfrei gemeistert.

Viele Bäume schaffen es nicht, gerade zu wachsen, besonders wenn sie einzeln stehen, ich habe ja bereits über diesen unglaublichen Wind hier berichtet.

Nach getaner Arbeit schmeckt das Essen besonders gut, hier seht ihr das älteste Restaurant von Ushuaia, es ist zwei Jahre älter als ich, und das will was heißen. Beachtet bitte auch die Stromkabel, die haben den Vorteil, dass sie für Reparaturen jederzeit zugänglich sind.

Ushuaia markiert den Umkehrpunkt unserer Reise, hier drehen wir um und bewegen uns fortan in nördlicher Richtung auf unseren Ausgangspunkt Trelew zu. Und hoffen weiter, dass unser Auto durchhält. Da habe ich euch noch eine Geschichte vorenthalten, und die geht so:

Mitten in der Pampa fängt der linke Kotflügel an zu klappern, er steht gut fünf Zentimeter nach außen ab. Aber immerhin sind es nur noch 60 Kilometer zu unserem Tankstopp in Esperanza. Eine Tankstelle im Nirgendwo. Natürlich legen wir Wert darauf, unseren Wagen nur von einer Vertragswerkstatt reparieren zu lassen und die finden wir hier natürlich.

Mit vier Erfahrung und Sachkenntnis wird der Schadenbegutachtet.

Mit seinem Spezialwerkzeug wir die Blende sach- und fachgerecht befestigt.

Mit der Schraube sitzt jetzt alles bombenfest und wir hoffen auf eine glückliche Rückgabe des Fahrzeuges in drei Tagen. Übrigens haben wir keine Quittung bekommen, die Vertragswerkstatt hat bereits auf das papierlose Büro umgestellt.

 

Auf Feuerland

Angekommen auf Feuerland. Die Präposition stimmt, es handelt sich nämlich um eine Insel, die sich Chile und Argentinien teilen. Es gibt noch eine Reihe kleinerer Inseln, die zu Feuerland zählen, die Hauptinsel, auf der wir uns befinden, ist etwas größer als Bayern. Und nun zum Namen. Es ist nicht etwa so, dass hier glühende Lavaströme das Land durchziehen, wie ich mir das als Kind immer vorstellte. Nein, es waren die Entdecker, und natürlich wieder der Herr Magellan, der nachts vom Schiff aus die Feuer der Ureinwohner sah und von „Rauchland“ sprach. Daraus wurde, vielleicht durch einen Übersetzungsfehler?, der Name Feuerland. Übrigens haben wir gestern tatsächlich ein Feuer gesehen, auf Feuerland, da war es nach dem Brand eines Gebäudes aufgrund von Funkenflug zu einem Waldbrand gekommen. Aber keine Sorge, momentan regnet es Bindfäden, daher kommt ihr heute schon wieder zu einem Blogeintrag.

Ich muß euch nämlich unbedingt von den Pinguinen erzählen, die wir gestern gesehen haben. Die einzige Kolonie in Südamerika, abgesehen von der Antarktis. Und vermutlich auch die einzige, die man mit einem Auto ansteuern kann. Bis vor wenigen Jahren war die Kolonie noch frei zugänglich, dann hat man zum Schutz der Tiere Unterstände gebaut und das Gelände eingezäunt. Kein Problem, wir kommen nah genug heran und stehen in den Holzunterständen etwas geschützt, denn der patagonische Wind bläst mal wieder aus allen Rohren. Ich habe Mühe, die Kamera ruhig zu halten. Es macht immer wieder Freude, diese putzigen Tiere zu beobachten. Es ist vor allem der ulkige Watschelgang, der mir gefällt. Morgens gehen Sie üblicherweise auf Fischfang, mittlerweile sind die meisten wieder an ihrem Platz angekommen, stehen die meiste Zeit am Fleck und gucken in eine Richtung. Eine kleine Gruppe kommt zurück vom Wasser, aber sie putzen unentwegt ihr Fell, daher dauert es sehr lange, bis sie an der Kolonie ankommen. Insgesamt leben hier 100 Tiere, der Bestand ist stabil. Sie haben gute Bedingungen, der Strand fällt flach ins Meer ab und die weite Bucht, die noch zur Magellanstraße gehört, ist fischreich.

Ein Jungtier können wir erkennen, das sein erstes, braunes Fell noch nicht gegen den typischen „Frack“ gewechselt hat, das passiert ungefähr nach 12 bis 13 Monaten. Und so stehen wir da und beobachten sie genau, wenn sie einenLaut von sich geben, was sie zum Beispiel tun, wenn sie ihren Partner suchen, und dazu den Kopf in den Nacken legen.

Leider können wir nicht unendlich lange hier stehen, wir haben noch 340 Kilometer bis Ushuaia vor uns und es ist bereits 15 Uhr. Und dann sind noch diese Tiere im Weg:

Und der Asphalt hört plötzlich auf, aber Gott sei Dank nur für 15 Kilometer.

Um halb acht erreichen wir Ushuaia, von hier berichte ich mehr, wenn es jemals aufhört zu regnen.

 

Das Ende ist nahe

Na ja, jedenfalls das Ende des südamerikanischen Kontinents und das Ende von Chile. Wir sind in Punta Arenas angekommen, die Stadt nennt sich die südlichste der Welt. Darüber kann man streiten, Ushuaia und Puerto Williams liegen südlicher, aber es ist mit 125.000 Einwohnern mit Sicherheit die größte Stadt am Ende der Welt. Die Lage an der Magellanstraße hat natürlich zur Entwicklung dieser Stadt beigetragen. Es war im November 1521, als Ferdinand Magellan durch Zufall eine Abkürzung  bei der Umrundung des Kap Horn entdeckte und den wichtigen Seeweg zu den Gewürzinseln damit schneller und sicherer machte, denn das sturmgepeitschte Kap Horn wurde vielen Schiffen bis in die Neuzeit zum Verhängnis.

Apropos Sturm. Es geht nicht ohne Wind in Patagonien, das ist klar und das wussten wir ja auch. Aber wenn man Mühe hat, die Autotür zu öffnen oder einigermaßen gerade zu gehen, ist das schon heftig. Und es gibt auch einen Grund, warum uns gerade hier unten der Wind besonders heftig um die Ohren pfeift. Man nennt sie auch die „Roaring Forties“ also die stürmischen Vierziger, gemeint sind die Breitengrade südlich des 40sten. Hier sind wir bereits auf dem 53sten Breitengrad. Die Südhalbkugel hat viel weniger Landmasse als die nördliche, der Wind kann ungestört von West nach Ost wehen, es gibt keine Hindernisse. Außer uns beiden, wenn wir am Aussichtspunkt auf die Magellanstraße schauen und uns festhalten müssen, damit wir nicht umgepustet werden.

Nach zweieinhalb Wochen sind wir mal wieder in einer Stadt, schöne Abwechslung. Und man merkt gar nicht, dass die Stadt so etwas wie eine Sackgasse ist, es geht zwar noch holprige 80 Kilometer weiter nach Süden, aber da kommt nur noch ein Leuchtturm. Die Stadt hat viele Auswanderer angezogen, die große Farmen gründeten und hauptsächlich Schafe züchteten. Ein reicher Reeder und Schafzüchter namens José Nogueira ehelichte Sara Braun, die Tochter eines einflussreichen Kaufmanns. Noch heute gehören der Palacio Sara Braun und das Museo Regional de Magellanes zu den schönsten Gebäuden der Stadt.

Stadtzentrum ist die Plaza mit ihren gepflegten Grünflächen. Hier finden jeden Abend  die Demonstrationen gegen die chilenische Regierung und insbesondere gegen den Präsidenten Pinera statt. Friedlich und mit viel Musik, alle singen inbrünstig emotionale Hymnen und schwenken ihre Fahnen. Anschließend ziehen sie durch die Straßen, Gewalt haben wir hier keine gesehen.

Wenn man das Zentrum verlässt, wirkt alles nicht mehr so gepflegt und hochherrschaftlich, die meisten Graffittis sind politische Parolen, außer diesem hier.

Wir bummeln die Meerespromenade entlang, wenn der Wind dies zulässt. Es gibt ein Naturschutzgebiet am Stadtrand, Reserva Nacional Magellanes, hier heißt alles irgendwie Magellan, ob es sich um ein Bier handelt, ein Hotel oder wie in diesem Fall ein großes Waldgebiet mit zerzausten Südbuchen. Es gibt einen gut markierten Wanderweg mit weitem Blick auf die Magellanstraße, da war das Wort wieder!

Morgen fahren wir nach Feuerland, warum das so heißt, erzähle ich euch das nächste Mal.

 

Abstecher nach Chile

Die südlich Spitze von Südamerika teilen sich zwei Länder, Chile und Argentinien. Ein Besuch des chilenischen Teils von Patagonien ist eigentlich ein Muß, die Silhouette der Torres del Paine zieren jeden Patagonien Reiseprospekt. Diese nicht zu besuchen, wäre wie Paris ohne den Eiffelturm gesehen zu haben. Man kann trefflich darüber streiten, ob man „Postkartenmotive“ unbedingt gesehen haben muß, aber für mich ist es ein Sehnsuchtsziel, eng verbunden eben mit diesem Bergmassiv. Also auf nach Chile!

Wir wohnen auf der Estancia Tercera Barranca, die liegt am Rande des Nationalparks mit freiem Blick auf die Torres del Paine, und von unserem Zimmer aus haben wir den perfekten Blick, aus der ersten Reihe sozusagen. Bei der Ankunft hüllen sich die Berge in Wolken, aber am frühen Morgen haben wir diesen Blick:

Es lohnt sich, mal etwas früher aufzustehen! Sonnenaufgang ist hier viertel vor sechs und es ist ganz schön kalt in den Hotelschläppchen vor unserem Zimmer. Das Rosarot sind immer die ersten Sonnenstrahlen des Tages, nach wenigen Minuten sieht das dann so aus:

Was kann noch passieren, wenn ein Tag so anfängt! Ich erzähle es euch, es hat sich eingetrübt und dann den restlichen Tag geregnet. Eine Fahrt in den Park wäre sinnlos, aber wir setzen unsere ganze Hoffnung auf den nächsten Tag. Und der beginnt auch mit Regen. Wir haben uns für heute einen Fahrer mit einem geeigneten Fahrzeug gebucht, und da er kein Englisch spricht, haben sie uns eine Amerikanerin mitgeschickt, die hier gerade ihren Jahresurlaub als weiblicher Gaucho verbringt, im richtigen Leben ist sie Architektin. Na, wir fahren mit gemischten Gefühlen los, die Berge verstecken sich noch.

Die Landschaft ist sehenswert, um das Massiv herum ist sie hügelig, manche Strecken der Piste sind sehr steil und bei dem Regen auch schmierig, das haben wir mit unserem Auto nicht gewagt. Und die Farben – viel Grün, kein Wunder bei dem Regen, und türkisfarbene Seen.

Langsam klart es auf, die Berge sind immer deutlicher zu erkennen und dann der erste Blick auf die sogenannten Hörner des Massivs, das war schon dramatisch, wie schnell sie dann auf einmal zu sehen waren, für mich ein bewegender Moment. Martin sagt, ist doch nur ein Berg, womit er auch Recht hat.

Für den Nachmittag ist eine Fahrt mit einem Katamaran zum Grey Gletscher geplant. Man läuft zunächst über den Kiesstrand zur Anlegestelle und kann von hier aus schon den Gletscher sehen. Der schickt Grüße zu uns herüber in Form von riesigen blau schimmernden Eisbergen. Das hat schon etwas von Arktis, wenn man hier am Strand steht.

Aber es wäre nicht Patagonien, wenn sich das Wetter nicht ebenso rasch wieder ändern würde. Eine Regenfront zieht beinahe schneller herauf, als wir gucken können.

Also wieder unter Deck, den Regen abwarten, und dann mal wieder einen Gletscher fotografieren. Ihr müsst jetzt stark sein, es wird wieder eisig.

Auf der Rückfahrt werfe ich noch einen letzten Blick auf die geliebten Berge, ein versöhnliches Abschiedsbild sozusagen.

Der Tage hat uns entschädigt mit dem Wetter der vergangenen Tage, jetzt fahren wir  weiter in Richtung Süden, bis es nicht mehr weiter geht. Hier noch ein Foto vom Speiseraum unserer Estancia.

 

 

 

 

Von Gletschereis und Wetterscheiß

Leider konnten wir uns von unserem Lieblingsberg Fitz Roy nicht mehr verabschieden. Nach 18 Stunden Dauerregen hat er sich nicht mehr gezeigt. Aber damit muß man in Patagonien rechnen, entweder deutet sich ein Wetterumschwung an oder er bricht plötzlich herein. Wir vertrauen ja auch im Ausland immer auf den norwegischen Wetterdienst http://www.yr.no  Und der hat für übermorgen Dauerregen am Perito Moreno Gletscher, unserem nächsten Ziel, vorausgesagt. Also machen wir diesen Ausflug gleich am Ankunftstag.

Gesagt, getan. Eingecheckt in der Posada Larsen, unsere bisher beste Unterkunft, Zimmer mit Blick auf den Lago Argentino, geräumig, genügend Ablageflächen und als Highlight Fußbodenheizung, was für ein Luxus! Und auch nicht teurer als der Durchschnitt bisher. Hier der Blick vom Bett aus dem Fenster:

Aber jetzt fahren wir erstmal 71 Kilometer zu Argentiniens berühmtesten Gletscher. Er heißt Perito Moreno und kann zu Lande oder mit einem Boot besucht werden, wir entscheiden uns für den Landweg. Die sogenannte Kalbungsfront ist 2,3 Kilometer lang. Damit ist die Kante gemeint, an der Teile des Eises abbrechen und in den See plumpsen, das nennt man kalben. Direkt gegenüber dieser Kante liegt ein Felsen, der mittels Metallstegen auf mehreren Ebenen für die Besucher zugänglich gemacht wurde. So kann man auf verschiedenen Etagen die Aussicht auf den insgesamt über 30 Kilometer langen Gletscher genießen. Natürlich möchte man live erleben, wie so ein riesiger Eisbrocken abbricht und ins Wasser fällt, doch das passiert nicht ständig. Wir sehen nur, wie kleine Stückchen herunterfallen. Aber das ganze Eisfeld ist imposant und wenn man weiß, dass dieser  Gletscher nicht zurückgeht, jedenfalls momentan nicht, so ist das schon ein außergewöhnliches Erlebnis, dies aus nächster Nähe zu betrachten.

Das Eis ist wirklich so blau, wie auf den Fotos! Wenn es abbricht, schwimmt es noch eine lange Zeit im Wasser und nimmt bizarre Formen an. Im Restaurant am Gletscher kann man Whiskey auf Gletschereis trinken, aber keine Angst, wir trinken ja kein Alkohol!

Eigentlich hätten wir dieses Naturwunder gern noch einmal besucht, aber für heute ist Dauerregen am Gletscher vorhergesagt. Also bleiben wir in El Calafate, bummeln durch den Ort, wechseln Geld, trinken Kaffee und derlei Dinge mehr. Es gibt eine Lagune mit Flamingos, die lassen wir uns natürlich nicht entgehen.

Bis uns das patagonische Wetter einholt, beinahe von einer Minute auf die nächste zieht ein Sturm herauf und Regen peitscht auf uns herab. Gut dass wir warm genug und regendicht angezogen sind.

Das nächste Highlight wartet schon auf uns: morgen fahren wir nach Torres del Paine, das ist in Chile und ebenfalls ein Highlight in den südlichen Anden. Wir werden drei Tage auf einer Estancia verbringen, die Wettervorhersagen sind nicht toll. Wir hoffen, dass wir diese berühmten Bergspitzen wenigstens einmal zu Gesicht bekommen. Und wandern würden wir auch gern im Nationalpark. Na ja, haltet uns mal die Daumen. Eventuell kann ich mich erst von Punta Arenas aus melden, weil die Estancia Tercera Barranca vermutlich kein Wlan hat.

 

Durch die Einsamkeit in die Berge

Der Weg bis zu den Anden ist weit und die Pampa extrem dünn besiedelt. Aber wir lieben den unendlichen Himmel über uns und die wechselnden geologischen Formationen. Aber manchmal ist es auch nur eine weite Ebene mit blassgrünen stacheligen Grasbüscheln bewachsen. Und dann muss ich feststellen, dass ich in der Reiseplanung eine Kleinigkeit übersehen habe. Ich habe die Tagesetappen mit Google Maps ermittelt, um nicht zu große Entfernungen zurücklegen zu müssen. Nur über die Beschaffenheit der Straßen weiß Google nichts. Wir folgen die nächsten Tage der Ruta 40, eine der längsten Fernstraßen in Argentinien, aber sie ist nicht durchgehend asphaltiert. Man kann diese Strecken zwar mit dem PKW befahren, besser wäre aber ein SUV oder ein Pick Up. Da wir einen Mittelklasse-Chevrolet fahren, bedeutet es, die Geschwindigkeit anpassen. Da braucht man schonmal für 70 Kilometer zwei Stunden. Aber wir haben ja Zeit!

Dafür ist das Ankommen umso schöner, wir werden immer herzlich begrüßt, wenn wir Glück haben, sogar mit einem Happen zu essen. Denn da es hier keine größeren Ansiedlungen mehr gibt, sondern nur verstreut liegende Estancia, können wir uns unterwegs nicht verköstigen. Und manchmal sind die Tankstellen sogar geschlossen. Das Prinzip heißt, immer tanken, wenn eine Tankstelle da ist.

Wir verbringen zwei entspannte Tage in Lago Posadas und schauen uns den gleichnamigen See auch an, vor allem die Naturbrücke hat es uns angetan und die verschiedenen Farben der Felsen.

Am Abreisetag mussten wir tanken, aber es war kein Tankwart da, obwohl wir während der Öffnungszeit da waren. Wir hatten Glück, ein Einheimischer musste auch tanken, er wusste wo der Tankwart wohnt. Der war aber nicht zu Hause, sondern bei der Gemeinde mit wichtigen Dingen befasst. Nach 45 Minuten kam er dann, wir hatten uns inzwischen sehr angeregt mit dem jungen Dorfbewohner unterhalten.

Dann wieder auf die Piste. Doch schaut mal, wie abwechslungsreich eine Fahrt sein kann:

Aber nicht jeder schafft es…

Als wir an unserer Estancia ankommen, glauben wir zunächst an eine Fata Morgana, wie aus dem Nichts haben wir diese Oase vorgefunden.

Da hätten wir es auch noch länger ausgehalten, aber wie schön es tatsächlich ist, weiß man manchmal erst hinterher. Und da wir ja alle Quartiere gebucht hatten, ging es am nächsten Tag weiter, mitten in die Berge. El Chaltén heißt unser nächstes Ziel, ein Bergsteigerdorf und Ausgangspunkt zu Expeditionen auf den pittoresken Fitz Roy, der ist 3.400 Meter hoch. Das Bergmassiv mit seinen vielen Spitzen zieht eine Menge Besucher an, also Schluß mit der Einsamkeit!

Es gibt viele Wanderwege hier in der Gegend, wir haben uns den zur Lagune Capri ausgesucht, denn von dort hat man eine tolle Sicht auf das Fitz Roy Massiv.

Durch die Pampa

Schweren Herzens haben wir die Halbinsel Valdés verlassen und bewegen uns zunächst an der Küste entlang nach Süden. Unser Ziel ist Bahia Bustante, eine Lodge direkt am Meer in einem Nationalpark gelegen und nur über eine Schotterpiste zu erreichen. Unterwegs machen wir noch einmal Halt an einer Pinguin Kolonie. Belohnt werden wir von einem kleinen Tierparadies, denn nicht nur Pinguine sind hier, sondern sie vertragen sich anscheinend gut mit Guanacos, die geschickt zwischen ihnen umherlaufen. Ab und zu sehen wir Nandus, das sind die südamerikanischen Verwandten des Vogel Strauß.

Etwas weiter weg gibt es eine große Kolonie von Seelöwen. Übrigens fällt die Unterscheidung zwischen Seelöwen und See-Elefanten schwer, letztere sind größer. Aber den charakteristischen elefantenähnlichen Rüssel und die „Mähne“ sieht man nur bei den ausgewachsenen Männchen. Davon gibt es ja immer nur eins pro Gruppe. Hier waren sie so weit weg, dass wir nur wegen des Hinweisschildes wussten, dass es sich um Seelöwen handelte.

Unsere Unterkunft erreichen wir erst am späten Nachmittag und werden von einem sensationellen Sonnenuntergang belohnt. Begrüßt wurden wir von einem Nandu mit seinen Jungen. Die Männchen leisten sich einen Harem und sorgen sich persönlich um den Nachwuchs. Sie graben ein Loch, in welches die Weibchen ihre Eier legen und dann werden sie auch von dem Männchen ausgebrütet. Wer hier das Kindermädchen war, weiß ich allerdings nicht.

Am nächsten Morgen geht es weiter, wir verlassen jetzt die Küste und fahren in westlicher Richtung, geradewegs auf die Anden zu. Aber das dauert noch zwei Tage, zunächst fahren wir bis Rio Mayo. Auf dem Weg dorthin… nein, diesmal keine Pinguine, sondern etwas lebloses, nämlich versteinerte Bäume. Diese hier sind besonders groß und noch älter als wir, viele Millionen Jahre alt. Sie sehen aus, als wären sie gerade gefällt worden, aber wenn man ein Stück in die Hand nimmt, ist es Stein. Ein chemischer Prozess machte das möglich, der geht in etwa so: eine hohe Lavaschicht bedeckte die Bäume und dann kam noch Wasser dazu und verschiedene Mineralien… besser kann ich es nicht erklären, fragt einen Geologen, wenn ihr es genauer wissen wollt. Uns hat die bunte Bergwelt gefallen und zu einer kleinen Fotosession angeregt.

Tiere auf der Halbinsel Valdes – Fortsetzung

Auch zu Lande gibt es Tiere zu sehen, die Halbinsel Valdes ist Naturschutzgebiet, das über Staubpisten zu erreichen ist. Das mit dem Staub wäre ja nicht so schlimm, wenn man ein Auto hätte, das gut abgedichtet ist. Haben wir aber nicht. Also Feuchttücher raus und wenigstens die Griffe abstauben, wir hoffen auf eine Tankstelle mit Staubsauger. Aber nun zu den Tieren.

Das erste Tier rast wieselflink über den Parkplatz: ein Gürteltier. Es hofft anscheinend auf Abfälle von den Touristen, in unserem Fall Fehlanzeige.

Am ersten Aussichtspunkt könne wir ausgiebig See-Elefanten beobachten (weiß jemand, ob man das mit drei  „e“ schreibt?). Das heißt, wir können ihnen beim Schlafen zusehen. Aber der Höhepunkt sind die Pinguine, da kann ich mich nur schwer trennen. Es sind Mangellan-Pinguine, die ohne Schnee und Eis auskommen können. Sie stehen am Strand oder erklimmen die Klippen und verkriechen sich in Erdhöhlen. Manchmal strecken sie den Kopf in die Höhe und geben quietschende Laute von sich.

Tiere auf der Halbinsel Valdes

Die erste Station unserer Patagonien-Rundreise heißt Puerto Piramides auf der Halbinsel Valdes. Ich hatte den Ort ausgewählt, weil er mitten im Naturschutzgebiet liegt. Aber dass es so beschaulich sein würde, hatte ich nicht gewußt. Tagsüber werden viele Besucher aus Puerto Madryn hergebracht, sie kommen her, um Wale zu beobachten. Immer wieder sieht man sie mit angelegter Schwimmweste in kleinen Gruppen zum Strand laufen und dort in die Boote steigen. Jedes Boot wird von einem Traktor ins Meer geschoben und später auch wieder herausgezogen, auf einem speziellen Anhänger. Gute Idee, wenn man keinen Hafen hat aber Bootstouren zu den Glattwalen anbieten möchte, die hier zwischen März und November in großer Zahl leben. Sie bringen in dieser geschützten Meeresbucht ihre Jungen zur Welt und wenn diese groß genug sind, ziehen sie weiter in Richtung Süden.

Wir bummeln durch den kleinen Ort, der alles bietet, was der Tourist braucht, also Cafés und Restaurants, kleine Läden und natürlich die Tourveranstalter. Aber ich hatte nicht erwartet, dass es doch sehr gemütlich zugeht, abends wird es richtig einsam hier. Da treffen sich die wenigen, die hier übernachten, in den zwei oder drei Restaurants. Also der  richtige Ort zum Ankommen und Eingewöhnen. Ein Bummel am Strand entlang, den haben wir nach einer Weile ganz für uns.

Für den Nachmittag haben natürlich auch wir eine Walbeobachtungstour gebucht und werden nicht enttäuscht. Es gibt wirklich viele Wale hier, es handelt sich um den Südkaper, diese Art gehört zu den Glattwalen und wird um die 16 Meter lang. Und wir schippern hier durch ihre Kinderstube, wir sehen die Kälber immer ganz nah bei der  Mutter schwimmen. Zum Thema Fotografieren sei gesagt, es ist wie immer eine Herausforderung, auf einem schwankenden Boot zu fotografieren, wenn man sich mit einer Hand festhalten muß. Und der Wal taucht  plötzlich aus dem Nichts auf und verschwindet meistens genauso schnell wieder, kaum hat man die Kamera auf ihn gerichtet. Aber mit der Zeit erwischt man doch den einen oder anderen Schnappschuß.

 

Reise ans Ende der Welt

Der Begriff ist vermutlich ein Allgemeinplatz, aber im Falle von Patagonien stimmt es tatsächlich, wenn wir vom südlichen Ende der Erde sprechen. Am Kap Horn ist Ende Gelände, danach kommt die Antarktis. Ob wir es zum Kap Horn schaffen, ist fraglich und hängt vom Wetter ab, aber in Ushuaia sind wir auf dem 54. Breitengrad, das sind 21 Breitengrade südlicher als Kapstadt. Oder in Kilometern ausgedrückt ca. 2.300 km südlicher als am Kap der Guten Hoffnung. Also weiter runter geht es nicht mehr, wenn wir das ewige Eis ausschließen.

Aber Patagonien bietet noch viel mehr, wild zerklüftete Bergspitzen, riesige Gletscher und an der Atlantikküste große Robben-Kolonien, Pinguine und Wale. Also können wir uns auch auf Tierbeobachtungen freuen. Die Herausforderung wird das Wetter sein, wir rechnen mit einem frischen Wind und einstelligen Temperaturen, und das, obwohl in Patagonien der Sommer vor der Tür steht. Aber wir sind gut vorbereitet und wissen, was uns erwartet.

Die Entfernungen in Patagonien sind riesig, wir werden auch mal längere Strecken in absoluter Einsamkeit überwinden müssen, aber das kennen wir ja. Es gilt wieder das Prinzip, an jeder Tankstelle wird getankt, egal wieviel noch im Tank ist. Wir beginnen unsere Rundreise in Trelew, das liegt ca. 1.400 km südlich von Buenos Aires. Wir haben einen Mietwagen und werden in einfachen Häusern übernachten, manchmal auf einer Estancia, so heißen hier die „Bauernhöfe“.

Ihr könnt uns wieder virtuell begleiten, die Beiträge kommen vielleicht nicht ganz regelmäßig, aber schreiben und fotografieren werde ich natürlich, das Hochladen erfolgt eventuell etwas später. Wie immer freue ich mich in der Einsamkeit über eure Kommentare. Bis bald in Argentinien!