Standort: Bindalseidet am Lysfjord, bei den Fischerhütten
Wetter: zunächst sonnig, am Nachmittag bewölkt bei 14 Grad und Windstärke 5
Sonnenuntergang: 0:17 Uhr
Sonnenaufgang: 02:08 Uhr


Der erste Blick aus dem Fenster am Morgen versöhnt uns mit dem Wetter.Die Sonne wärmt schon und wir frühstücken auf einer Picknickbank im Freien. Auf der Fahrt heute zeigt sich Norwegen von seiner schönsten Seite, zumindest seit wir den Großraum Trondheim verlassen haben. Ich frage mich schon die ganze Zeit, warum auf unserer Autokarte die landschaftlich schönen Strecken nicht grün markiert sind. Jetzt weiß ich die Antwort: man müsste alle Straßen grün anmalen!
Die Geologie Norwegens stellt die Straßenbauer vor große Herausforderungen. Der Staat hat aber auch viel Geld, um in die Infrastruktur zu investieren. Wir fahren so oft durch Tunnels wie sonst nirgends außer in der Schweiz. Es gibt sogar Tunnels, die unter Fjorden hindurchführen und 250 Meter tief sein können. Manchmal werden aber auch ganz normale Brücken gebaut. Wo sich solche Bauwerke nicht lohnen, gibt es Fähren. Das funktioniert richtig gut, wir hatten uns vor der Reise im Mautsystem registriert und so wird auf den Fähren nur unser Nummernschild gescannt. Abgebucht wird zum Schluß von der Kreditkarte.
Nach Tierbeobachtungen unterwegs haben wir uns wieder bei Fischerhütten einquartiert, hier haben wir die Übersicht über den Lysfjord und können in Ruhe das nächste Regengebiet abwarten. Das dauert morgen noch den ganzen Tag, aber dann ist für die nächsten Tage erst einmal Ruhe mit Naß von oben. Dann hoffen wir, unsere geplanten Wanderungen machen zu können.





Ich bin zwar nur Jagdgehilfe, aber das ist eine Renkuh.
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