Wasser Marsch

„Wie jetzt, ihr wart noch nicht an den Niagarafällen?“ Das haben wir oft gehört, als wir von unseren Reisevorbereitungen berichtet haben. Ja, wir waren tatsächlich noch nicht hier und da wir von Toronto zurückfliegen, haben wir die Fälle eingebaut. Damit ihr alle beruhigt seid.

Den Wasserfall an sich finde ich normalerweise eher nicht so aufregend, doch was die Niagaras angeht, so muss ich zugeben, dass die ganz schön eindrucksvoll sind. Am besten, man nähert sich von der amerikanischen Seite, da hat man sozusagen schon mal die halbe Show. Die amerikanischen Fälle sind nicht ganz so tief und auch nicht so breit wie die kanadischen. Hier haben die Amis mal nicht die Größten.

Wenn man dann am Table Rock an den sogenannten Horseshoefällen auf der kanadischen Seite steht, sieht man die volle Wucht dieser unglaublichen Wassermassen. Und dazu noch tolles Wetter – man kann leicht einen ganzen Tag hier verbringen. Natürlich ist alles touristisch mundgerecht aufbereitet, es gibt Shuttlebusse, Aufzüge bis zum Boden und auch hinter die Fälle, Bootsfahrten zum Nasswerden und Aussichtstürme. Das war wirklich kurzweilig – und hier die Bilder dazu.

Die amerikanischen Fälle mit der Rainbowbridge im Hintergrund

Und hier die volle Ladung an den kanadischen Fällen

„Story behind the Falls“ nennt sich dieser Ausflug. Mit dem Aufzug geht es 30 Meter durch die Felsen nach unten, dort wird man dann nass. Näher an den Fällen geht nicht.

Vom Skylon Tower aus kann man sich einen tollen Überblick verschaffen.

Die amerikanischen Fälle von oben. Wer noch nicht nass genug geworden ist, kann mit einem der Boote in die Gischt fahren, das Boot unten fährt alle Viertelstunde und befördert hunderte von Passagieren.

Die letzten Kilometer bis zum Lake Ontario schiesst das Wasser durch eine enge Schucht und bildet zwischen drei und fünf Meter hohe Wellen. Nicht, weil der Untergrund felsig ist, sondern weil es so viel Wasser ist, mit einer Geschwindigkeit von 40 km/h

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