Wie alles anfing

Am 15.September 1773 erreichte das erste Schiff aus Schottland die Küste des heutigen Nova Scotia, und zwar in Pictou. An Bord der Hector befanden sich 200 Passagiere und es sollten noch Tausende folgen. Sie hatten alle die eine Hoffnung: ein Stück Land zu finden, das sie bewirtschaften konnten und das ihnen gehörte. Ihre Pläne gingen auf und der Grundstein für Nova Scotia war gelegt.Geschichtsbewusste Einwohner von Pictou starteten eine Sammelaktion und finanzierten so den originalgetreuen Nachbau der Hector. Noch heute finden Feiern zu diesem Ereignis in Pictou statt.

Ist mir schleierhaft, wie 200 Personen auf dieses Schiff gepasst haben sollen

Der alte Leuchtturm von Pictou, allerdings auch nachgebaut

Das historische Cunard-Haus

Wann kommt die Flut

Den Regentag nutzen wir, um die Strecke von Pictou zu unserem nächsten Ziel zurückzulegen, der Bay of Fundy. Dies ist weltweit der Ort mit dem höchsten Pegelunterschied zwischen Ebbe und Flut. Er beträgt bis zu 16 Meter, die Nordsee bringt es auf maximal drei Meter. Dies bedeutet hier, dass ganze Felsen auf einmal im Trockenen stehen und Boote auf dem Trockenen liegen. Bekanntester Ort, um dieses Phänomen zu bestaunen, sind die Hopewell Rocks in New Brunswick. Bei Ebbe darf man zwischen den Felsen herumlaufen, bei auflaufendem Wasser wird der Strand gesperrt. Es ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten in dieser Provinz und somit herrscht auch in der Nachsaison noch viel Betrieb. Wahrscheinlich haben alle den Regentag gestern abgewartet, entsprechend viel Betrieb herrscht bei den Felsen. Wir stapfen durch Sand und Schlick und schauen uns die Blumentopffelsen an. Die heißen so, weil auf ihnen Bäume wachsen. Die Besuchszeiten sind streng reglementiert, denn das Wasser kommt rasch und im Nu ist man eingeschlossen.

Campingplatz mit Aussicht auf die Fundy Bay

Das Wasser ist weg, aber keine Angst, es wird zuverlässig in fünf Stunden zurück sein

Die berühmten Hopewell Rocks an der Bay of Fundy

Ganz schön hoch, wenn man so zwischen ihnen hindurchgeht

Die Häuser am Wegesrand sind allesamt aus Holz gebaut und meistens wunderschön hergerichtet

Und der Rasen ist immer frisch gemäht

Halloween kann kommen

Langsam erröten die Bäume

 

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Blogs, Indian Summer im Osten Kanadas veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s