Jordanien mit zwei Jahren Verspätung

Im März 2020 mussten wir bekanntlich mit unseren gepackten Koffern vom Flughafen wieder nach Hause fahren, Corona hatte unser Land erreicht, ein paar Tage später erstarrte alles im Lockdown und alle Flüge wurden gestrichen. Gute Entscheidung nicht zu fliegen, wir hätten vermutlich lange warten müssen, bis Herr Maas uns zurückgeholt hätte. Vielleicht hätten wir die Koffer nicht auspacken sollen, dann wäre uns diese Arbeit jetzt erspart geblieben.

Angenehmer Flug mit Royal Jordanian Airlines, toller Service, warmes Essen und Rotwein, später noch Nüsschen zum Knabbern. Mit Lufthansa nach Malaga gab es lediglich ein Fläschchen Wasser. Nur das Öffnen der Tür bei der Ankunft üben wir noch etwas, das hat beinahe eine halbe Stunde gedauert. Dafür hat dann das Gepäck bereits auf uns gewartet.

Wir haben bei Erlebe Fernreisen eine individuelle Rundreise gebucht, wir werden von einem Fahrer zu unseren Zielen gebracht und können die Besichtigungen dort auf eigene Faust unternehmen. In Petra gibt es sozusagen als Einführung eine zweistündige Tour mit einem Guide, dann werden wir wieder von der Leine gelassen.

Heute haben wir auf dem Weg von Madaba, was ganz in der Nähe des Flughafens von Amman liegt, nach Petra noch ein paar Sehenswürdigkeiten mitgenommen. Jordanien grenzt ja bekanntlich im Westen an Israel und hat somit einige Gedenkstätten aus biblischer Zeit wie den Mount Nebo. Dort soll Gott Moses das gelobte Land gezeigt haben und im 4. Jahrhundert errichteten Christen dort eine Basilika. Berühmt sind vor allem die frühchristlichen Mosaike, die erhalten geblieben sind. Die Basilika wurde teilweise rekonstruiert und mit einem Schutzdach versehen, um die Mosaiken zu schützen.

Und hier der Blick ins Gelobte Land, ich hoffe nur, dass Moses nicht so diesiges Wetter hatte wie wir, damit er mehr davon sehen konnte.

Was wir bis jetzt nicht wussten: Jordanien hat einen “Grand Canyon“ der sich zwar mit dem Original nicht messen kann, aber doch ein Alleinstellungsmerkmal hat, denn er endet 410 Meter unter dem Meeresspiegel am Toten Meer. Auch hier hätten wir uns weniger von dem kräftigen Wind gewünscht, der so viel Sand aufwirbelt.

Schwer beeindruckt hat uns die Kreuzritterburg in Kerak. Nicht nur die imposante Lage auf einem 900 Meter hohen Berg, sondern die schiere Größe der Festung ist sehenswert. Weit verzweigte unterirdische Gänge und große Gewölbehallen durchziehen die Anlage.

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2 Antworten zu Jordanien mit zwei Jahren Verspätung

  1. Alex schreibt:

    Hallo liebe Isa, lieber Martin,
    schön, dass es jetzt endlich mit Jordanien klappt und wir wieder mitreisen dürfen. Ich freue mich auf die Reiseberichte und wünsche euch eine erlebnisreiche Zeit mit tollen Eindrücken.
    Liebe Grüße Alex

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  2. Christa Wickel schreibt:

    Hallo Isa, hallo Martin,
    wieder eine interessante Reise… danke fürs mitreisen dürfen….Euch eine gute Zeit und bleibt gesund. Liebe Grüße Christa

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