Auf dem Highway Number One

Für Viele ist sie eine der Traumstraßen der Welt: der Highway Number One, der an der Westküste Kaliforniens entlangführt. Einst war sie der Highway der Aussteiger, einige davon findet man noch heute. Zum Beispiel in Garberville, früher die Marihuana Metropole, denn  in den dunklen Redwoodwäldern wächst das Kraut wohl besonders gut. Und nein, wir haben nichts geraucht.

San Francisco und Los Angeles liegen auf der Route und landschaftliche Highlights wie die Redwoods und Big Sur. Wir haben diese Route für die Strecke von den Redwoods nach San Francisco gewählt. In unzähligen Kurven schlängelt sich die schmale Straße an der Küste entlang, überwindet immer wieder Höhenzüge und gibt den Blick frei auf eine wild zerklüftete Steilküste mit Treibholzstränden. Es gibt nur wenige, meist kleinere Orte, in denen die Zeit anscheinend stehen geblieben ist. Auch etliche State Parks liegen an den schönsten Stellen, nur wird es immer schwieriger, dort einen Platz zu erhaschen. Jetzt in der Hochsaison sind viele Amerikaner unterwegs und nutzen die Möglichkeit, bereits sechs Monate im Voraus zu reservieren. Ich versuche immer wieder, online einen freien Platz zu finden, habe aber keine Chance. Zweimal sind wir schon auf einen kommerziellen Platz ausgewichen und einmal konnten wir auf einem Parkplatz in einem State Park nördlich von San Francisco stehen, auch dafür haben wir stolze 25 Dollar bezahlt. Mal sehen, wie es weitergeht. Was uns etwas beunruhigt, ist das kommende verlängerte Wochenende, Montag ist ja Independence Day, da ist wirklich das ganze Land unterwegs. Das wird spannend.

Das Städtchen Ferndale hat uns am besten gefallen, da lebt der alte Westen wieder auf.

Beim Bummeln hat uns der Dorfsheriff angesprochen und es stellte sich heraus, dass er in Würzburg stationiert war.

Dann  weiter auf dem Number One, Kurve für Kurve.

Und dann eine Baustelle, einstreifige Verkehrsführung. Statt Ampel steht hier den ganzen Tag der Flagman.

Sein Pendant auf der Gegenseite.

Und dann wieder der Highway

Die Küste ist sehenswert, aber zum Baden eher nicht geeignet. Es sei denn, man schwimmt gerne bei 17 Grad.

Hier gabs ein Lunch und den besten Kartoffelsalat der Welt, selbst gemacht…

Das Wetter ist abwechslungsreich, aber bei Anfang zwanzig Grad und ohne Regen fühlen wir uns wohl.

Ich schreibe diesen Blog übrigens oberhalb der Golden Gate Bridge. Wir warten hier schon seit Stunden, dass der Nebel verschwindet. Seht selbst.

 

 

 

 

 

 

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