Verbannt auf Elba

Keine Sorge, nicht wir wurden hierher verbannt, sondern der berühmteste Korse, nach seinem Waterloo. Wir sind freiwillig hier um die Insel zu erkunden und im Meer zu baden. Napoleon hielt es ein Dreivierteljahr aus, dann zog er weiter. Elba war schon in der Frühzeit besiedelt, das lag auch an seinen reichen Eisenerzvorkommen. Natürlich hinterließen auch die Römer ihre Spuren, es gibt die Überreste einer römischen Villa zu besichtigen. Der Tourismus setzte in den 50er Jahren ein und heute fahren die Autofähren unablässig zwischen Festland und Insel hin und her. Und wenn ein Kreuzfahrtschiff anlegt, kommen gleich 2500 Touristen oder mehr. Aber so groß ist diese Insel gar nicht, etwa 27 km lang und maximal 18 km breit. Durch die zerklüfteten Berge, die bis zu 1.000 Meter hoch aufragen, schlängeln sich enge Sträßchen. Es gibt hübsche Bergdörfer und vor allem Badebuchten, die sich rund um die Insel verteilen. Allerdings sind die schönsten Badeplätze schwer zugänglich, man muß steile Einstiege überwinden. Aber das größere Problem sind die fehlenden Parkplätze. Es gibt nur wenige Haltebuchten und die sind schon früh am Tag voll belegt. An den weniger berühmten Buchten findet man aber Plätze zum Baden, das Wasser ist angenehm temperiert und liefert eine willkommene Abkühlung bei meist 30 Grad im Schatten.

Blick auf den Hauptort Portoferraio

Bestens zugänglich: die ortsnahen Badestrände, hier Cavo an der Nordküste

In Porto Azzuro

Rio nell´Elba in den Bergen gelegen und enge Gassen als Herausforderung.

Hier mussten wir durch, und unser Auto ist 1,83 m breit. Martin hat es geschafft, ohne Kratzer!

Bougainvilleas fühlen sich wohl hier.

Hier haben wir lecker Fisch gegessen, im Ristorante Mare. Wer hat sich nur diesen Namen einfallen lassen?

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