Torquato Tasso wusste schon 1586:
„This is a wonderful City, it would be worth travelling one thousand miles to see it“.
Und dabei gab es damals noch keinen Aperol Sprizz und Cappucchino. Damit ist auch schon alles gesagt über diese Stadt. Viele historische Gebäude, pittoreske Altstadt, Bars und Trattorias. Genuss für Leib und Seele. Aber auch eine schweißtreibende Angelegenheit bei 30 Grad im Schatten. Da geht man doch lieber auf der Schattenseite der Straße und freut sich über die vielen Bogengänge. UNESCO Welterbestadt ist sie zu recht, sakrale Bauwerke sowie zwei Paläste, der Palazzo Ducale mit 450 Räumen als Sitz der Adelsfamilie Gonzaga sowie deren Lustschloss Palazzo del Te. Kaiser Karl V. machte sie zu einer der bedeutendsten Herrscherfamilie Italiens. Vor allem die Malereien in den beiden Palazzos sind sehenswert, Einrichtungsgegenstände sind nicht erhalten geblieben.



Im Palazzo Ducale






Eines muss ich noch loswerden. Mantua ist die Stadt der Müllmänner! Immer wenn wir uns irgendwo niedergelassen haben, um unseren Wasserhaushalt aufzufüllen oder weil wir Hunger hatten, kamen mittelgroße Müllautos vorbeigefahren. Und nicht nur eines, in einigem Abstand fuhren bis zu acht Müllautos vorbei, hielten auch mal an, um Müllsäcke oder Pappkartons aufzuladen. Und das nicht nur am Samstag, sondern auch heute, an einem Sonntag im katholischen Italien!
Morgen kommt die nächste Etappe in Richtung Süden, die Insel ruft.
