Und wenn ihr jetzt denkt, wir hätten uns einen Garten mit Rosen angeschaut, dann irrt ihr gewaltig. Der Rosengarten in Südtirol ist ein Bergmassiv, das zum Naturpark Schlern gehört und bei Kletterern sehr beliebt ist. Für die erste Bergwanderung haben wir uns den Einstieg erleichtert und sind mit dem Lift zur Kölner Hütte auf 2.337 m gefahren. Dort beginnt ein wunderschöner Panoramaweg, der Hirzelsteig.





Der erste Enzian sah noch etwas mickrig aus, es handelt sich um den Frühlingsenzian.

Aber dann haben wir doch noch „richtigen“ Enzian am Wegesrand gefunden.

Der Rückweg war recht anstrengend, 700 Höhenmeter im Abstieg über felsiges Gelände mit rutschigem Schotter, das merkt man dann am nächsten Tag, wir sind eben doch nur Flachlandtiroler. Der Muskelkater in den Oberschenkeln macht Treppensteigen nicht gerade zum Vergnügen. Also geht´s zum Auslaufen auf ebener Strecke nach Bozen.
Der öffentliche Nahverkehr hier in Südtirol ist vorbildlich ausgebaut. Wir haben im Hotel eine Buskarte bekommen, damit können wir alle Busse im weiteren Umkreis kostenlos nutzen. 100 Meter vom Hotel entfernt gibt es eine Bushaltestelle, die Fahrzeit nach Bozen beträgt nur 40 Minuten, da wären wir mit dem Auto auch nicht schneller. Der Bus war voll besetzt, das Angebot wird gut angenommen.
Die Bozener Altstadt ist hübsch anzusehen und es gibt zahlreiche Einzelhandelsgeschäfte, keine Billigketten, jedenfalls nicht hier im Zentrum. Den Ötzi besuchen wir dieses Mal nicht, den haben wir schon vor 22 Jahren gesehen und er wird sich seitdem nicht verändert haben. Wir bummeln kreuz und quer und laben uns an einem guten Cappuccino im Heimatland unseres Lieblingskaffeegetränks.







