Rarotonga für Individualisten

Viel zu schnell ist die Zeit vergangen, heute Abend fliegen wir schon nach Los Angeles. Rarotonga, dieses kreisrunde Eiland in der Südsee, ist ja nicht sehr groß, es sind 32 Kilometer einmal auf der Küstenstraße außen rum. Aber es ist kein Ziel des Massentourismus, es gibt keine großen Hotelkomplexe sondern kleine Einheiten, oftmals Bungalows, auf der ganzen Insel verstreut. Vom Strand aus sieht man nur Palmen und Filaobäume, die Unterkünfte für die Touristen und auch die der Einheimischen verstecken sich dahinter. Die ganze Insel wird durch die Küstenstraße erschlossen, es ist auch die einzige Straße hier. Das haben wir uns gestern mal ganz genau angeschaut und sind mit dem Fahrrad einmal um die Insel herumgefahren. Überall gibt es kleine Imbißbuden, meist mit Sicht auf das wunderbare Meer. Sie haben nur eine schlechte Angewohnheit, alle Cafés schließen um 15 Uhr. Seitdem wir das wissen, haben wir unsere Zeiteinteilung darauf abgestimmt. Zum Abendessen gehen wir am liebsten in die Strandrestaurants, eigentlich bräuchten wir keine Schuhe, wenn der Sand etwas feiner wäre.

Der Zyklon hat sich ja dann beruhigt, trotzdem war das Wetter nicht optimal, wir hatten einen Ausflug nach Aitutaki gebucht, eine Nachbarinsel 45 Flugminuten entfernt, und da hat man uns am Flughafen angeboten, zurückzutreten, weil das Wetter nicht so gut sei. Haben wir dann auch gemacht und damit leider eine der schönste Lagunen der Welt verpasst. Aber wir blasen jetzt kein Trübsal, wir haben so viele traumhafte Orte auf unserer Reise besucht, an die wir uns noch lange erinnern werden.

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Der Sturm hat seine Spuren hinterlassen.

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Die Hängematte musste erneuert werden und ich habe sie natürlich gleich ausprobiert.

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Per Fahrrad die Insel umrunden und solche Ausblicke genießen, das ist Südsee-Feeling. Kurze Regenschauer gehören auch dazu, aber die Einheimischen sagen, das sei flüssige Sonne.

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Man kann auch mit dem Bus auf Inseltour gehen, er fährt stündlich im und gegen den Uhrzeigersinn. Wenn man Glück hat, bekommt man ihn als Fahrer. Immer gut drauf, reißt er Witze, hat aber auch Infos für uns Touristen parat. Als er hört, dass wir aus Deutschland kommen, singt er „Muss i denn, muss i denn, zum Städele hinaus“ ins Mikrofon, aber die komplette Strophe.

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Mitten in diesem privaten tropischen Garten gibt es ein Café, da lief das Ave Maria, als wir ankamen. Und seht mal, wie hier der Kuchen aussieht:

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Ein Gesamtkunstwerk, bestellt hatten wir ein Stück Käsekuchen. War eher eine Hauptmahlzeit.

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Und so sieht die einzige Inselstraße aus. Auf der ganzen Insel ist übrigens Tempo 50.

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Rarotonga hat einen vulkanischen Ursprung und das Inselinnere ist dicht bewachsen und kaum zugänglich. Ein Weg führt hindurch, aber der war aufgrund des Regens leider momentan nicht begehbar, zu rutschig.

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Theoretisch könnte man die Insel auch umrunden, indem man immer am Strand entlanggeht. Haben wir probiert, aber man kommt im tiefen Sand nur sehr langsam vorwärts.

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Das Nachbarresort, zehn Minuten am Strand entlang, dort gab es fangfrischen Fisch inseltypisch zubereitet, mit Früchten und Aioli.

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Die Sonnenuntergänge waren eher suboptimal, da zu viele Wolken. Schade, von unserer Anlage aus schaut man genau nach Westen.

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Unser Lieblingslokal, direkt neben unserer Anlage. Und zum Abschiedsessen lugte die Sonne doch noch mal kurz zwischen den Wolken hervor.

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Mit diesem Bild verabschieden wir uns aus der Südsee und melden uns das nächste mal aus Los Angeles.

 

 

 

 

 

 

 

Dieser Beitrag wurde unter Blogs, In 118 Tagen um die Welt veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Rarotonga für Individualisten

  1. Carmen schreibt:

    Wunderschön Isa, schöne Zeit noch euch beiden:)

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