Rund um Coromandel

Ich hatte es ja schon angedeutet: das Wetter ist nicht so ganz optimal. Zwar gibt es keinen Dauerregen und mit 16 Grad Tagestemperatur können wir uns auch anfreunden, wenn wir uns Mühe geben. Aber der meist bedeckte Himmel beeinträchtigt das Landschaftserlebnis doch ein wenig. Natürlich zücken wir immer die Kameras, sobald sich die Sonne zwei Sekunden lang zeigt, deshalb kommen doch ab und zu mal sonnige Aufnahmen zustande.

Genug gejammert, wir haben die Coromandel-Halbinsel umrundet auf einer ziemlich kurvenreichen Strecke. Coromandel ist gebirgig, mit Erhebungen bis zu 700 Metern und dazu sehr zerklüftet. Immer wieder ergeben sich wunderbare Ausblicke auf das Meer und an der Ostküste gibt es schöne Badebuchten und Strände.

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Nicht nur dass die Sonne gefehlt hat, es war leider auch etwas diesig an diesem Tag.

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Wir legen auf unseren Reisen immer Wert auf landestypische Speisen. Und das Nationalgericht schlechthin ist hier Fish & Chips. Und wenn man diese zum Mitnehmen bestellt, wird einfach alles in ein großen Stück Papier gewickelt. Besteck gab es auch keins. Aber der Snapper war hervorragend und die Pommes auch. Gesund essen können wir morgen wieder.

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Neuseeland ist ja extrem dünn besiedelt, auf 1 qkm kommen gerade mal 16 Einwohner, in Deutschland sind es 226. Trotzdem hat man nicht das Gefühl, dass hier kaum Menschen leben, sie sind nur sehr verstreut. Die meisten Häuser liegen inmitten ihrer großen Grundstücke in wunderschöner Umgebung. Ab und zu kommt man durch ein kleines Städtchen, das noch geprägt wird von einer intakten Einzelhandelsstruktur. Da gibt es die Hauptstraße mit allen Geschäften, die man so braucht. Die Bauweise ist einstöckig und die Bürgersteige sind meist überdacht, warum wohl? Auf dem Bild seht ihr Thames auf der Westseite von Coromandel.

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Hier bekommt man leckere Steaks für kleines Geld, die waren bis jetzt immer zart und saftig.

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Was in diesem Haus vor sich geht, haben wir nicht herausgefunden, aber es sah einfach schön aus, da habe ich es mal fotografiert.

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Das Highlight auf Coromandel ist die Steilküste bei Hahei. Eine schöne Küstenwanderung führt zur Cathedral Cove.

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Dabei handelt es sich um eine Kalksteingrotte, die nach oben hin spitz zuläuft. Bei Ebbe kann man hindurchlaufen.

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Und jetzt stellt euch das Ganze mal mit Sonne vor… ich höre ja schon auf…

 

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2 Antworten zu Rund um Coromandel

  1. Peter Heller schreibt:

    Hallo Isa und Martin,

    möchte mich mal wieder melden und mitteilen, dass ich Euren Reiseverlauf nachwievor mit Interesse verfolge.
    Freue mich für Euch, dass ihr die Gelegenheit habt, eine so einzigartige Abenteuer-Reise zu machen.

    Viel Spass und weiterhin schöne Erlebnisse in Neuseeland
    wünscht Euch:

    Peter Heller, Leser Eurer Reiseberichte und der Apothekenrundschau

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