Insel Hopping im Nordatlantik

Wir sind auf den Färöern angekommen, nach einer relativ ruhigen Überfahrt. Ein sanftes Schaukeln beim Einschlafen ist ja ganz angenehm. Die Nacht war nur kurz für uns, denn wir mussten schon um zwei Uhr morgens die Kabine räumen, Ankunft in Torshavn war mit etwas Verspätung um halb vier. Dann ging alles ganz schnell, das Hotel liegt nah am Hafen und um vier lagen wir wieder in der Falle. Das war das erste Mal, dass ich auf einer Reise für die gleiche Nacht zwei Zimmer bzw. Kabine gebucht habe.

Auch die Färöer sind ja bekannt für interessantes Wetter. Im Nebel sind wir heute morgen gestartet und hatten dann für unsere Erkundungsfahrt über die Insel Eysturoy klares Wetter und ab und zu Sonnenschein. Nur als wir wieder in der Hauptstadt Thorshavn im Süden der Insel Streymoy ankamen, regnete es. Hier die Bilder dazu.

Nach einem kompletten Regentag versöhnlicher Abschied von Island.

Die Straßen auf den Färöern sind gut befahrbar, keine Schotterstraßen, nur manchmal enger als auf diesem Foto. Da muss man den Gegenverkehr in einer Haltebucht abwarten. Klappt gut, ist nicht so viel Verkehr auf den Straßen außerhalb des Hauptortes.

Hier schmelzen zwar keine Gletscher, aber es gibt viel Niederschlag und jede Menge Wasserfälle.

Die Fjorde und Meeresstraßen sind von steilen Berghängen eingerahmt, trotzdem ist jeder Winkel des Landes gut erschlossen. Steile Bergpässe und dramatische Ausblicke begeistern uns, wir vermissen nur des öfteren eine Leitplanke.

Kleine Ortschaften mit den typischen Holzhäuschen sind immer ein lohnendes Ziel. Hier Funningur mit der malerischen Holzkirche aus dem Jahr 1847.

Gjogv hat eine außergewöhnliche Lage an der Meeresstraße, die auch unsere Islandfähre genutzt hat. Die lange Schlucht wird als kleiner Hafen genutzt.

Es gibt viele historische Holzhäuschen, oft mit den typischen Grassodendächern.

Seltener sieht man Steinhäuser.

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