Unterwegs auf dem Artic Coast Way

Die Nordküste Islands bietet landschaftlich Sehenswertes, das wir uns nicht entgehen lassen wollen und so bleiben wir im äußersten Norden und ziehen um nach Siglufjördur. Hier erreichen wir auch den nördlichsten Punkt unserer Reise, bleiben aber knapp unter dem Polarkreis. Den kann man in Island nur überschreiten, wenn man die vorgelagerte Insel Grimsey besucht.

Und das haben wir alles gesehen. Da war Asbyrgi, eine Schlucht in Hufeisenform mit senkrechten Basaltfelsen und in der Mitte bewachsen mit Moorbirken, deren erste Blättchen hellgrün leuchteten.

Dann noch eine Schlucht von oben mit skurrilen Basaltformationen, leider etwas im Dunst gelegen. Man konnte nicht hinunter, da der Weg gesperrt war.

In Husavik waren wir noch einmal, um das sehenswerte Walmuseum zu besuchen. Dort sind etliche Walskelette ausgestellt, da bekommt man einen guten Eindruck über deren Größe. Dort haben wir auch ein nettes Restaurant gefunden und Fisch gegessen. Der Fang des Tages (Namen habe ich nicht verstanden, mein Isländisch lässt noch zu wünschen übrig) auf Graupenrisotto an Wurzelgemüse mit einer feinen Soße.

Am Eyjafjord besichtigen wir ein Freilichtmuseum. Ein ehemaliges Pfarrhaus aus dem 19.Jahrhundert ist beinahe vollständig erhalten geblieben, musste nur in einigen Teilen restauriert werden. Erbaut wurde aus aus Torfsoden und die Dächer begrünt. Es handelt sich um ein verschachteltes Gebäude, in welchem alles untergebracht war, was für einen Haushalt inklusive Tierhaltung gebraucht wurde. Also auch ein Waschhaus, eine Werkstatt, Lagerraum und sogar ein Raum, der als Schule genutzt wurde. Hier lebten zwischen 20 und 30 Personen.

Das Wetter am Fjord ist interessant, blauer Himmel ist auf die Dauer langweilig und wird überbewertet.

Jetzt sind wir für zwei Tage in einem Penthouse in Siglufjördur gelandet.

Wenn da nicht dieser blöde Schuppen stünde, hätten wir einen tollen Blick auf den Ort.

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