Zweieinhalb Tage haben wir den Unbilden des Wetters getrotzt und am letzten Nachmittag in Connemara wurde es plötzlich trocken. Wir haben die Zeit genutzt für einen Strandspaziergang und anschließend noch eine kleine Wanderung im Connemara National Park. Das hat für die letzten Tage etwas entschädigt und wir konnten endlich die karge Heide- und Moorlandschaft entdecken. Das Grün ist wirklich so leuchtend wie in der Werbung. Die Böden eignen sich nicht für Ackerbau, aber dafür sehr gut für Viehhaltung. Meist sind es Schafe, die in den typischen, von niedrigen Steinmauern eingerahmten Weiden gehalten werden. Die Wettervorhersage für die nächsten Tage ist durchwachsen, aber wir gewöhnen uns langsam daran, dass es feucht und windig ist. Wetterunabhängig sind unsere Pub-Besuche und wir erleben jeden Abend andere Bands. Irish Folk hören wir am liebsten, vor allem wenn eine Fiedel und Flöten dabei sind. Unsere beiden Lieblingslieder „Wild Rover“ und „Molly Malone“ könne wir beinahe schon mitsingen. Außerdem gehört die Sperrstunde um 23 Uhr der Vergangenheit an, „last orders please“ haben wir noch nicht gehört.








