Auch eine Italienreise geht viel zu schnell vorbei, wie eigentlich alle Reisen. Wir waren in dem klassischen Reiseland schlechthin unterwegs. Es war äußerst abwechslungsreich, allen Zielen gemein war die spürbare Herzlichkeit der Italiener, besonders wenn wir uns mit ein paar Brocken Italienisch abgemüht haben. Und was uns besonders gefällt, ist natürlich die Kaffeekultur. Überall schmeckt der Cappuccino bestens, egal ob wir 1,20 Euro bezahlt haben wie in Mantua oder auch schonmal 2,50 Euro, was immer noch günstiger ist als zu Hause. Und dass wir die malerischen Altstädte lieben, habt ihr bestimmt bemerkt.
Nicht zuletzt lieben wir die italienische Küche, ich konnte alle meine Lieblingsgerichte probieren, von Spaghetti Vongole bis Risotto Tartufo, alles lecker. Wir haben übrigens neben dem Aperol Sprizz noch zwei Getränke entdeckt, die wir euch empfehlen können, falls ihr mal etwas anderes trinken möchtet: Limoncello Sprizz (leider kommt der nicht aus Limone) und San Bitter Rosso, sieht ähnlich aus wie Aperol ist aber alkoholfrei.
Was war noch? Wir konnten in Italien problemlos an den Elektrosäulen laden. Karte vorhalten, Stecker rein und fertig. Bei uns funktioniert jede Säule anders, man muss jedes mal die Bedienungsanleitung lesen, ob zuerst der Hebel runter oder die Karte rein, in welcher Reihenfolge das Kabel, erst am Auto oder erst am der Säule, das ist zum Mäuse melken. Wir machen’s richtig kompliziert und die Italiener machen’s richtig einfach. Bravissimo!
Und noch ein Tipp zum Dresscode. Martin sagt, der Italiener geht mit langer Hose und auf Hochglanz geputzten Schuhen zum Abendessen. Ich sage, bei 28 Grad im Schatten kommt auch der schnieke Italiener in kurzen Hosen. Wer hat Recht? Also sitzen wir jeden Abend nach dem Essen gemütlich irgendwo rum, bei einem Sprizz oder San Bitter, und zählen. Jawohl, Statistik für Anfänger, ohne Excel und Extrapolation. Da hat man an so einem lauen Sommerabend gut zu tun, die halbe Stadt ist auf den Beinen. Das Problem ist nur, die Anzahl der kurzen Hosen steht in reziproker Relation zu den vorher getrunkenen Rotweinen oder Aperols. Die Antwort ist also ganz klar, es gehen weitaus mehr Männer in kurzen Hosen, und sehen darin gar nicht mal schlecht aus. Übrigens auch Martin, er lässt die lange Hose jetzt auch im Schrank hängen, würde aber nie zugeben, dass dies etwas mit der Statistik zu tun hat.
So, das war´s mal wieder, danke für eure Reisebegleitung und ciao bis zur nächsten Reise.
Hier noch ein paar Bilder von unserem kunterbunten und komfortablen Hotel in Riva del Garda. Unser Zimmer lag im 1. Stock des modernen Anbaus.


































































































































