Kopenhagen die Lebenswerte

Endlich haben wir es in die lebenswerteste Stadt, wenn man den Umfragen Glauben schenken darf, geschafft. Wir ankern stadtnah, können zu Fuß loslaufen. Es ist zwar ein strammer Fußmarsch bis zum Nyhavn, aber wir sind ja gut zu Fuß. Und eine Stadt muss man sich erlaufen. Allerdings ist Kopenhagen nicht gerade klein, die Entfernungen summieren sich und so entscheiden wir uns am zweiten Tag unseres Aufenthalts für einen Hop on – Hop off Bus. Natürlich können wir nur die wichtigsten Sehenswürdigkeiten anschauen, heute haben wir nur bis 15 Uhr Zeit. Aber was wir gesehen haben, war überraschend vielseitig. Historische Gebäude, moderne Architektur, geschäftige Fußgängerzonen und idyllische Nebenstraßen. Man müsste noch mal wiederkommen mit mehr Zeit. Interessiert es euch, wie unsere Challenge ausgegangen ist? Ok, die Postkarten waren schnell gekauft, keine Herausforderung. Briefmarken bekämen wir bei Fotex, meinte die Verkäuferin. Der Name klingt interessant, allerdings verbirgt sich dahinter eine Supermarktkette. Dort schaute man uns verständnislos an, der junge Mann an der Kasse wusste glaub´ ich gar nicht so genau, was ich wollte. ChatGPT empfiehlt eine 7 Eleven Filiale. Auch dort Fehlanzeige.

Dieses Gebäude weckte falsche Hoffnungen, darin ein Bekleidungsgeschäft.

Das wars denn wohl. An der nächsten Ecke ein Buchladen mit vielen bunten Postkarten im Schaufenster. Ein letzter Versuch – Bingo! Und sie nehmen die frankierten Karten auch an, stecken sie in eine rote, verschlossene Plastikbox, das könnte klappen.

So, und aber zu den Fotos aus Dänemarks Hauptstadt.

Das kleinste Wahrzeichen einer Stadt und das schon seit 113 Jahren.
Das königliche Schloß Amalienborg. Das Wetter war durchweg bewölkt bis stark bewölkt, keine Ahnung, wo auf dem einen oder anderen Foto die Sonne herkam.
Und zufällig kamen dann auch noch diese hier vorbei. Man weiß nie genau, wohin sie marschieren müssen, uns haben sie verscheuchen müssen.
Den Nyhavn kann man kaum noch entlangschlendern, jedenfalls nicht auf der Seite mit den vielen Restaurants.
Und noch ein Schloß – Christiansborg. Und es gäbe noch mehr, hätte man Zeit genug.
Schöne niederländische Renaissance.
Der Runde Turm beherbergt ein Observatorium.
Die Fenster gehen nach außen auf, im Erdgeschoss muss man aufpassen.
Neben Nobelmarken gibt es noch interessanten Einzelhandel.
Zum Abschluss noch das moderne Kopenhagen, hier die Bibliothek.
Das Opernhaus
Und das Theater

Hiermit beende ich den Blog dieser Reise, wir legen bald ab und werden morgen früh gegen acht in Kiel einlaufen. Schön, dass ihr wieder dabei wart, danke für eure Kommentare und ahoi bis zum nächsten Mal.

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