Isla Isabela die beschauliche

Sie ist die größte der Galapagos Inseln, hat aber viel weniger Einwohner als Santa Cruz. Es gibt nur eine kurze Piste zum Vulkan, alle anderen Ausflüge gehen per Boot. Man darf sich eigentlich nur in den Ortschaften auf eigene Faust bewegen, über Land oder auf dem Wasser muß immer ein lizenzierter Guide dabei sein. Er soll die einzigartige Natur erläutern und aufpassen, daß keiner Dummheiten macht. Zum Beispiel Echsen streicheln oder von den kleinen, giftigen Äpfelchen essen. Mit der ebenfalls geforderten Sprachkenntnis hapert es manchmal etwas, aber mit meinen rudimentären Spanischkenntnissen klappt es meistens. Wir sind jetzt drei Tage hier, vor allem zum Schnorcheln. Hier gibt es Meeresschildkröten, die niedlichen Riffhaie mit den weißen Spitzen an den Flossen, Mantas und Fischlein in allen Größen und Farben. Wir werden gleich abgeholt und zu dem spektakulärsten Schnorchelplatz der ganzen Insel gebracht. Davon später mehr. Erwähnen möchte ich noch, daß der Naturschutz natürlich Geld kostet und Ecuador zu den Entwicklungsländern gehört. Also werden die reichen Touristen zur Kasse gebeten, was völlig in Ordnung ist. Man zahlt am Flughafen schon mal 100 Dollar pro Person, sonst darf man die Inseln nicht betreten. Und Isabela verlangt auch noch mal 10 Dollar. Aber es wird wirklich viel getan, denn dumme Unachtsamkeiten haben hier verheerende Folgen. So wurden zum Beispiel von den ersten Siedlern Ziegen mitgebracht, die sich auswilderten und für das Aussterben einiger Spezies verantwortlich sind. In einem aufwändigen Programm werden sie zu zehntausenden gejagt, verwilderte Hausschweine konnten schon ausgerottet werden. Dann gibt es viele Aufzuchtstationen, mit dem Ziel, vom Aussterben bedrohte Arten, zum Beispiel die Riesenschildkröte, zu vermehren und dann in die Freiheit zu entlassen. Hier nun die ersten Eindrücke von Isabela.

Kleiner Landspaziergang durch Lavafelder nach dem ersten Schnorchelausflug.

Die Riffhaie haben nicht mit uns geschnorchelt, die hatten gerade Pause.

Man muß immer aufpassen, daß man nicht auf eine Echse tritt, die sind genauso schwarz wie die Lava.

Auf der Mauer liegt es sich gut, da kann man alles runterhängen lassen.

Zimmer mit Aussicht, bisher unser schönstes Hostal.

Gestern Abend haben wir uns mal was Leckeres gegönnt, Martin hatte Pulpo und ich Shrimps, beides sehr schmackhaft auf ecuadorianisch zubereitet.

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9 Antworten zu Isla Isabela die beschauliche

  1. Angelika Casper schreibt:

    Liebe Isa,
    ein wunderbares Reiseziel! Wir schnorcheln ja auch und ich freue mich schon auf die nächsten Berichte und Fotos!!
    Liebe Grüße!
    Angelika

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  2. Andrea schreibt:

    Es ist immer so schön mit dir und deinem Mann auf Reisen zu sein. Danke dafür!

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  3. Uwe schreibt:

    Isa,
    ist das wirklich dein Mann….

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    • isareiseblog schreibt:

      Lieber Uwe, danke für den Hinweis. Also ich hab gleich mal nachgeschaut und ja, er ist es.

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      • Uwe schreibt:

        Grandios, da bin ich echt beruhigt.
        Ursula und ich sind von deinen Berichten total fasziniert – vielleicht müssen wir unsere mittelfristige Reiseplanung überdenken.
        Weiterhin viel Vergnügen.
        Grüße U&U

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  4. Sylvia schreibt:

    Liebe Isa
    Deine Berichte aus Ecuador und Galapagos sind wunderbar. Dieses Reiseziel steht bei uns auch ganz oben auf der to do Liste👍👍👍👍👍👍
    WennDu zurück bist, müssen wir uns unbedingt austauschen. Wir sind heute von einer traumhaft schönen Namibia Reise zurückgekommen. Hatten die meiste Zeit kein Netz und keine Verbindung zur Außenwelt. Du kennst das ja!!!!
    Möchte unbedingt wissen, wie Ihr dort alleine zurecht gekommen seid in Ecuador. Vielleicht können wir ja mal telefonieren.
    Euch weiterhin eine wunderbare Riese mit vielen tollen Eindrücken. Kommt gesund zurück😘😘😘😘Liebe Grüße. Sylvia

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  5. rainer schreibt:

    Wieder ganz tolle Bilder und ganz viele Echsen. Bitte bringt uns so eine mit nach Hause, gerne auch die mit den weißen Hüten, die find ich am trolligsten 😉
    Das scheint ja wirklich das reinste Rentner- und Echsenparadies zu sein … und die beiden Spezies passen offensichtlich auch wunderbar zusammen.

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  6. Susanne schreibt:

    Wunderschöne Bilder..ihr nehmt uns wieder auf eine tolle Reise mit…bin begeistert..

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